Ablauf der Mandatserteilung an mich – RSV2018-09-07T11:27:54+00:00

Ablauf der Mandatserteilung an mich – Überstundenvergütung

Mandate zur Geltendmachung von Überstundenvergütung nehme ich von rechtsschutzversicherten und nicht rechtsschutzversicherten Mandanten an. Bitte lesen Sie die entsprechenden Abschnitte unter den fett gedruckten Überschriften, je nachdem, ob Sie rechtsschutzversichert sind oder nicht.

Generell benötige ich, um Ihre Interessen vertreten zu können, von Ihnen einige Informationen. Klicken Sie auf die Kachel „Überstundenvergütung“ auf der Startseite. Sie werden dann durch ein 3-seitiges Formular geführt, mit dem ich die erforderlichen Informationen von Ihnen abfrage. Bitte nehmen Sie sich hierfür einige Minuten Zeit. Es ist wichtig, dass die Informationen richtig und vollständig erteilt werden, damit ich für Sie erfolgreich tätig werden kann.

Es ist an bestimmten Stellen möglich, ein Dokument hochzuladen. Bitte achten Sie in diesem Fall darauf, dass insbesondere Handyfotos gut lesbar und scharf sind, damit die Informationen auch verwertet werden können. Die Übermittlung der Fotos ist auch aus dem Formular heraus über den Messenger Dienst WhatsApp möglich.

Überstundenvergütung mit Rechtsschutzversicherung

I.

Sobald Sie die Daten an mich übermittelt haben, bestätige ich Ihnen den Eingang der Unterlagen und prüfe, ob ich den Fall übernehmen kann. Sollte das der Fall sein, erhalten Sie von mir eine weitere E-Mail, mit der ich Ihnen die Mandatsübernahme bestätige und Ihnen ein Vollmachtsformular übersende. Das Vollmachtsformular benötige ich schnellstmöglich per E-Mail und auf dem Postwege von Ihnen unterschrieben zurück.

Wichtig: Sie erteilen mir das Mandat nur für den Fall, dass Ihre Rechtsschutzversicherung die Kosten übernimmt. D.h., Sie bezahlen Ihre Selbstbeteiligung (in der Regel 100-250 €), sofern Sie eine solche mit Ihrer Rechtsschutzversicherung vereinbart haben.

Lehnt Ihre Rechtsschutzversicherung Kostenschutz ab, werde ich für Sie nicht tätig und es entstehen keine Kosten.

Selbstverständlich haben Sie die Möglichkeit, das Mandat auch als Selbstzahler zu erteilen. In diesem Fall sollten wir unverzüglich miteinander telefonieren, um die weitere Vorgehensweise abzustimmen.

II.

Nach dem Eingang der Kostenschutzzusage Ihrer Rechtsschutzversicherung leite ich die erforderlichen Schritte ein, um Ihre Überstundenvergütungsansprüche durchzusetzen. Das können außergerichtliche, aber auch gerichtliche Schritte sein. Sie werden über alle Schritte per E-Mail informiert und erhalten die von mir übersandten Schriftstücke auf diesem Wege übermittelt.

III.

Ich rechne die Angelegenheit mit Ihrer Rechtsschutzversicherung ab. Eine Selbstbeteiligung stelle ich Ihnen in Rechnung.

IV.

Eine Auseinandersetzung mit Ihrem Arbeitgeber kann auf verschiedene Weise enden: Sofern die Ansprüche nicht anerkannt werden oder eine außergerichtliche Einigung nicht erzielbar ist, wird in der Regel ein gerichtliches Verfahren erforderlich. Ein gerichtliches Verfahren kann mit einem Urteil oder einem sogenannten Vergleich enden. Ein Vergleich ist ein Vertrag zwischen den streitenden Parteien, mit dem der Rechtsstreit beendet wird.

Ansprüche, die durch Urteil oder gerichtlichen Vergleich festgestellt wurden, können auch im Wege der Zwangsvollstreckung durchgesetzt werden.

Überstundenvergütung ohne Rechtsschutzversicherung

I.

Sobald Sie die Daten an mich übermittelt haben, bestätige ich Ihnen den Eingang der Unterlagen und prüfe, ob die Sache vertreten werden kann. Sollte das der Fall sein, erhalten Sie eine zweite E-Mail, mit der ich meine Bereitschaft zur Übernahme des Mandats erkläre. Gleichzeitig erhalten Sie ein Vollmachtsformular zugesandt. Dieses senden Sie bitte schnellstmöglich unterschrieben auf dem Postwege und per E-Mail an mich zurück.

Wichtig: In diesem Fall kommt das kostenpflichtige Mandat erst zustande, nachdem ich die von Ihnen unterschriebene Vollmacht zurückerhalten habe.

Wegen der Besonderheiten im arbeitsgerichtlichen Verfahren tragen Sie auch für den Fall des Obsiegens im erstinstanzlichen Verfahren die Kosten Ihres eigenen Anwalts (siehe auch Kosten des arbeitsgerichtlichen Verfahrens). In jedem Fall sollten wir eine persönliche Besprechung – gerne auch fernmündlich – durchführen, um Missverständnisse insbesondere über den Kostenpunkt zu vermeiden.

II.

Nach Übersendung der von Ihnen unterschriebenen Vollmacht leite ich die erforderlichen Schritte ein, um Ihre Ansprüche durchzusetzen. Das können außergerichtliche, aber auch gerichtliche Schritte sein. Sie werden über alle Schritte per E-Mail informiert und erhalten die von mir versandten Schriftstücke auf diesem Wege übermittelt.

III.

Die Abrechnung des Mandats erfolgt direkt mit Ihnen, wobei Sie in der Regel eine Kostenvorschussnote unmittelbar nach Übersendung der unterschriebenen Vollmacht von mir erhalten. Vor Eingang der angeforderten Vorschusszahlung werde ich nicht tätig.

Andere Finanzierungsmöglichkeiten des Mandats, wie Prozesskostenhilfe oder Erfolgsbeteiligung, müssen persönlich besprochen werden.

IV.

Eine Auseinandersetzung mit Ihrem Arbeitgeber kann auf verschiedene Weise enden: Sofern die Ansprüche nicht anerkannt werden oder eine außergerichtliche Einigung nicht erzielbar ist, wird in der Regel ein gerichtliches Verfahren vor dem Arbeitsgericht notwendig. Ein gerichtliches Verfahren kann mit einem Urteil oder einem sogenannten Vergleich enden. Ein Vergleich ist ein Vertrag zwischen den streitenden Parteien, mit dem der Rechtsstreit beendet wird.

Ansprüche, die durch Urteil oder gerichtlichen Vergleich festgestellt wurden, können auch im Wege der Zwangsvollstreckung durchgesetzt werden.